„Frieden ist ein zerbrechliches Gut“

Unter diesem Motto steht der diesjährige Adventsgottesdienst.  Was das genau bedeutet und wie wir dieses „zerbrechliche Gut“ gut bewahren können – darum geht es in Texten und Liedern, das wollen wir gemeinsam feiern und bedenken. 

Herzliche Einladung zum Weihnachtsgottesdienst am 20.12.  in der ersten Schulstunde in der Rochuskirche!

 

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Sowi-LK setzt sich für Menschenrechte ein

Der Sowi-LK der Q2 (Frau Kuper) nimmt in dieser Woche am Amnesty International Briefmarathon teil. Genau heute vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet. Trotzdem gibt es immer noch viele Verstöße gegen die Menschenrechte.

Konkret geht es beim Briefmarathon in diesem Jahr um vier Frauen, die aufgrund Ihres Einsatzes für Menschenrechte bedroht oder sogar festgenommen wurden.

Die Schülerinnen und Schüler verfassen Protestbriefe an die jeweiligen Regierungen, um für den Schutz bzw. die Freilassung von zu Unrecht Inhaftierten zu kämpfen.

Wunderbar: Bläck Fööss Konzert am 1.12.2018

Alle, die da waren, meinen: es war noch besser als im letzten Jahr, obwohl das schon kaum zu überbieten war! Wunderbare Atmosphäre, tolle Stimmung, nicht nur bei den Konzertbesuchern sondern allen, die mit organisiert und geholfen haben! Wir hören nur noch: „Tolle Eltern!“ und „Tolle Schüler!“ – Danke an alle Eltern! Danke an Herrn Landmann und seine Q2! Danke an alle anderen Helfer*innen einschließlich der Ehemaligen! Danke an den Förderverein!      (M. Hartmann, M. Wirk)

Das Foto zeigt den sichtlich ergriffenen Hartmut Priess, dem gerade die „Ehrenschülerschaft“ des Monte überreicht wird. Weitere Bilder folgen in Kürze.

Projekttag der EF zum 9. November in der deutschen Geschichte

„Ich fand den Tag sehr gut, weil man viele Eindrücke von einem Thema bekommen hat und nicht, wie sonst so oft, wenige Eindrücke zu vielen Themen.“ (EF Schülerin, Workshop zum 9.11.1938)

Auch in diesem Jahr hat die Fachschaft Geschichte am 9. November einen Projekttag mit der Jahrgangsstufe EF durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler konnten aus insgesamt sechs (!) Angeboten ihren Lieblingsworkshop auswählen und hatten einen Schultag lang Zeit, sich mit „ihrem“ Thema zu beschäftigen.

Die Bandbreite der angebotenen Themen reichte dabei von der Auseinandersetzung mit dem 9. November 1918 als Tag der doppelten Ausrufung der Republik, über die Beschäftigung mit der Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten im Dritten Reich und der Reichspogromnacht 1938 bis hin zum Erarbeiten der Ereignisse rund um den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.

In allen Workshops wurde Wert darauf gelegt, auch eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen: So wurden z.B. Propaganda und Lügen in der Geschichte (Stichwort: Dolchstoßlegende) erforscht und dann mit „Fake News“ der Gegenwart verglichen. Ein weiterer Workshop wurde in Kooperation mit Trainern der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus durchgeführt. Durch praktische Übungen und Theorieinputs haben die Schülerinnen und Schüler Beispiele für Alltagsrassismus kennengelernt und Handlungsstrategien gegen Diskriminierungen erarbeitet. Und eine weitere Gruppe hat – nach der Auseinandersetzung mit den Freiheitswünschen der DDR-Bürger, die auf vielen Mauergraffitis ihren Ausdruck fanden – unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Martin Scholz eigene großformatige Graffitis gestaltet. Diese Graffitis, die dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins entstehen konnten, hängen nun im Atrium des Monte und können dort angeschaut werden!

Nach ihren Eindrücken vom Projekttag befragt, haben Schülerinnen und Schüler der EF Folgendes gesagt:

„Der Aufbau des Tages war sehr gelungen durch den guten Einstieg ins Thema und die Arbeit mit den Zeitzeugeninterviews und da man sich nicht unter Druck gefühlt hat und dadurch interessierter mitarbeiten konnte.“

„Ich finde, dass das Arbeiten mit den Medien in Form von Zeitzeugeninterviews eine gute Alternative zu den Arbeitsblättern war, die wir sonst oft im Unterricht bekommen.“

„Also ich habe heute an einem Workshop zur Reichspogromnacht teilgenommen. Wir haben am Anfang eine Doku gesehen, um uns einzuarbeiten und dann haben wir Zeitzeugenberichte angeschaut. Mir hat gefallen, dass wir uns in Ruhe mit verschiedenen Meinungen und Sichtweisen von Menschen auseinandersetzen konnten […].“

„Mir hat gefallen, dass wir alltägliche Themen mit einbeziehen konnten und dass wir über Sachen reden konnten, die uns auch interessiert haben, z.B. den Wahlkampf von Donald Trump. So konnten wir was Geschichtliches, das mit dem 9. November zu tun hat, mit Informationen über aktuelle Themen verbinden.“

„Das Einstiegsspiel des Workshops war gut, weil man sich selbst in unterschiedliche Situationen hineinversetzen konnte und gespürt hat, wie es ist, in der Minderheit/Mehrheit zu sein.“

„Es gibt auch einen positiven Rassismus und der kann auch Menschen verletzen bzw. ihnen das Gefühl geben, ausgegrenzt zu werden. Das hab´ ich heute neu gelernt“

„Ich habe verstanden, dass Rassismus in alltäglichen Situationen und auch in den Medien oder der Werbung vorkommt.“

„Ich weiß jetzt, wie ich handeln kann, wenn ich Rassismus sehe bzw. ihn selbst erlebe.“

„Gut, dass wir so praktisch und kreativ gearbeitet haben. Und das Thema „Berliner Mauer“ bzw. die Sehnsucht nach Freiheit, über die wir im Zusammenhang mit dem Leben in der DDR auch gesprochen haben, geht jeden was an!“

„Der Workshop war echt gut. Graffiti zu gestalten, war eine neue Erfahrung und wir haben praktisch und mit anderen Materialien als sonst gearbeitet. Das hat großen Spaß gemacht. Und außerdem haben wir viel Hintergrundwissen zur Berliner Mauer und zu den Gefühlen der Leute in der DDR bekommen.“

„Also wir haben uns heute mit dem Ersten Weltkrieg befasst, bzw. damit, wie danach die neue Demokratie gegründet wurde. Dazu haben wir ein Rollenspiel gemacht. Wir [haben] verschiedene Zeitungsartikel bekommen und dann versucht, genau nachzustellen, wie damals die Leute ihre Information bekommen haben und wie sie sich ihre Meinung gebildet haben.“

„Man hat gesehen, dass der 9. November [1918] ein ziemlich wichtiger Tag in der deutschen Geschichte war, weil es ab da keinen Kaiser mehr gab und […] sich das Volk direkt entscheiden musste, wie es jetzt weitergeht mit Deutschland.“

„Weil die Workshopgruppe so klein gewesen ist, konnte man sich viel besser darauf konzentrieren, was die Lehrer sagen und es war gut, dass wir über Vergangenes, aber auch über die heutige Zeit gesprochen haben.“

„Mir hat gefallen, dass wir zwei Lehrerinnen zur Betreuung hatten und ein kleiner Kurs waren und deswegen Fragen stellen und dass wir uns interaktiv mit den Inhalten und dabei aufkommenden Nebenfragen beschäftigen konnten.“

„Ich finde, wenn man nochmal so einen Projekttag macht, dann sollte man ihn genau so aufbauen. Es war mal etwas anderes. Außerdem war das Thema interessant und man hatte viel Freiheit.“     (C. Deis)

Das war der Tag der offenen Tür am 24.11.2018

Die große Besucherzahl am Infoabend ließ es schon ahnen, und tatsächlich hatten wir am Tag der offenen Tür sehr viele interessierte Eltern mit ihren Kindern zu Gast. Ihnen bot sich ein buntes, breit gefächertes Bild des Monte. Unterricht wurde gezeigt, an dem die zukünftigen 5er-Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten. Hier und an den liebevoll (wirklich!) gestalteten und betreuten Tischen der Fachgruppen, der SV, der Beratungslehrer/innen, des Fördervereins, der Sanitätsgruppe, der Lernzeit (wer wurde vergessen?) gab es viele Möglichkeiten zu interessanten Gesprächen. In der Turnhalle war ein Mitmach-Parcour aufgebaut, der rege benutzt wurde, die Monte-Künstler hatten vielfach die Gänge und Räume mit ihren Produkten bereichert, im Computerraum konnte man seinen Finanzführerschein machen, Schüler/innen aus der EF führten Besuchergruppen durch das Gebäude, der Förderverein informierte, die Karnevalsgruppe machte für sich Reklame, usw, usw. Und wer müde oder hungrig wurde, konnte sich im Elterncafé erfrischen und jede Menge leckerer Kuchen genießen. Überall war der Monte-Geist zu spüren!

Vielen herzlichen Dank an alle Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare, und nicht zuletzt unseren Hausmeister, die alle zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben! Herzlichen Dank auch ausdrücklich an unseren Unterstufenkoordinator Herrn Hauswaldt, der alles organisiert und sicher im Griff hatte! (M. Hartmann, M. Wirk)